Hätte mir vor ein paar Wochen jemand erzählt, dass ich mich in Kürze freiwillig komplett basisch ernähren und damit auf meinen geliebten Kaffee – das Überlebensgetränk schlechthin – verzichten würde, hätte ich mit Sicherheit erst einmal herzlich gelacht. Basische Ernährung trennt Lebensmittel in basisch und sauer verbrennende Stoffe bei der Verdauung und rät dazu, ein paar Wochen eine rein basische Kur zur Entgiftung zu verfolgen. Sie ähnelt der veganen Ernährung, lässt aber auch Weizen, Hafer, Dinkel, Reis, etc. aus.

Meine Frau brachte mich dazu, weil sie selbst gerade eine zweiwöchige Kur machte. Zu meinem Erstaunen ergaben meine ersten Internetrecherchen, dass unspezifische Beschwerden wie schlechter Schlaf, innere Unruhe, Gelenkbeschwerden, Abgeschlagenheit und häufige Magenschmerzen Indikatoren für eine Übersäuerung sein können. Davon hatte ich ungefähr alles.

Gesagt, getan. Nach ein paar Tagen Dauermüdigkeit und Kopfschmerzen stellte sich eine erstaunliche Energie ein, ganz ohne grünen Tee oder Kaffee. Ich hatte mehr Energie, schlief wieder gut und auch alle anderen Beschwerden waren wie weggeblasen. Seitdem fällt mir auch sehr stark auf, dass fast alles, was wir Deutschen so essen, sauer verbrennt. Unser Frühstück, fast alles, was man so unterwegs zu essen bekommt, die Backwaren, Kaffee, Süssigkeiten…kein Wunder also! Auf Dauer wird übrigens eine 80 zu 20 Ernährung (basische zu sauren Lebensmitteln) empfohlen. Es muss also nicht spartanisch gelebt werden :-)

2015-12-23T16:14:13+00:00